Weinabfälle werden Material für Solarzellen

Das Projekt „Cheers“ in Zusammenarbeit mit der Universität Ca‘ Foscari in Venedig wird fortgesetzt.

Das Unternehmen Serena Wines 1881, welches einen grossen Wert auf Nachhaltigkeit legt, setzt seine Partnerschaft mit der venezianischen Universität fort, die dank der Verwertung von Weinabfällen mit einer völlig neuen Technologie experimentiert hat. Serena Wines 1881 hat das Patent angemeldet, und nun ist es an der Zeit, einen Prototyp im industriellen Maßstab zu bauen.

Die Protagonisten des Projekts arbeiteten auch während der Covid-19-Zeit weiter. Dr. Stefano Meneghetti, Qualitätsmanager der Weinkellerei, ist nicht nur einer der Schöpfer, sondern auch ein aktiver Teil des Projekts.

Das Ziel von „Cheers“ ist die Identifizierung innovativer Lösungen durch die Rückgewinnung und Valorisierung von Weinabfällen, technisch als Weintrub bezeichnet. In diesem Fall nutzt die Forschung den Rückstand, der sich bei der Verarbeitung des Weins – welcher reich an natürlichen Farbstoffen ist – in den entsprechenden Weintanks bildet, und wandelt ihn in einen geschätzten Rohstoff um, um Komponenten für photovoltaische Solarzellen mit organischem Farbstoff zu erhalten, die sogenannten Grätzel-Zellen.
Der erhaltene Farbstoff wird zur Herstellung von Prototypen verwendet und simuliert den Prozess der Chlorophyll-Photosynthese. Die Farbpigmente fangen das Sonnenlicht ein und leiten es in Form von Elektronen an den Stromkreis weiter, der anschließend in erneuerbaren und nachhaltigen elektrischen Strom umgewandelt wird. Eine echte Innovation für den Bausektor, aber auch für die Önologie, da es ein absolut neues Projekt ist.

In der Zwischenzeit sind weitere neue Ideen auf dem Weg.

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